22. Januar: Vinzenz, Schutzpatron der Holzknechte

Weißwurst-Frühstück


Anläßlich des Namenstags von Vinzenz, Schutzpatron der Holzknechte
sowie 
zum 165. Geburtstag der Weißwurst

gibt es bei uns am 22. Januar 2022
ein Weißwurst-Frühstück mit kesselfrischen oder ungebrühten Weißwürsten.


Zum Verzehr vor Ort oder im „Millikandl“ zum mitnehma -

je nach Bestimmungen der „Obrigkeit“.

 

 

Wie die Weißwurst entstanden ist

 

Es war der Moser-Sepp, der am frühen Morgen des Fastnachtsonntags 1857
mit seinen Metzgerburschen 
im spärlich erleuchteten Schlachthaus
in seinem Gasthof 
„Zum ewigen Licht“ damit beschäftigt war,

nicht zu geringe Mengen an Brat für die Bratwürste herzurichten.

 

Als es soweit war, daß die Därme über die Wurstspritze gestülpt werden sollten,

da stellte es sich heraus, daß es ewig nicht die richtigen waren.

 

Viel zu dick waren sie. Die paar Meter dünne wurden schnell gefüllt,

dann stand der Sepp vor einer schier unlösbaren Aufgabe, die er so löste,

daß er die dicken Därme einfach zu doppelten Bratwürste einfüllte.

 

Als dann am Sonntag die Gäste von der Kirche kamen,
ließ er die dicken Würste 
im Herrenstüberl servieren, nicht ohne zu bemerken, 
daß man für die 
angesehenen Bürger was Besonderes auf den Tisch bringe.

 

Die Begeisterung war groß.
Auch der Fachmann der Metzgermeister Mannhart 
vom Thiereckgaßl, 
beteiligte sich an der angeregten Unterhaltung, 
nur konstatierte er:
„Das Brat 
muaß a wenig fester sein, die Wurst muaß an Biß ham,

Sepp, tua no was von de ogfiseltn Koibsknocha nai, na werns recht!“

 

Und das tat dann auch der Moser-Sepp,
auch Petersilie und abgeriebene Zitronenschalen kamen dazu und verfeinerten die Erfindung.
So kam die Wurst abermals auf den Bürgertisch

und fand schnell Beifall.

 

Der Zivilarzt Buchner vom Rindermarkt probierte ebenfalls,

ihm gefiel besonders die „reine weiße Farbe“ daran, die, wie der Sepp erklärte,

von dem gekochten Kalbfleisch herkäme.

 

Damit hatte auch die Wurst ihren Namen,

der seitdem in viele fremde Sprachen übersetzt,
aber doch nur in 
Oberbayern
den richtigen Klang hat.

 

Merke also:

Geburtsdatum: 22. Februar 1857
Geburtsort: „Ewiges Licht“

 

 

 

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